Schwerpunkt 2019 Hitzewelle reloaded - Das Klima wird extremer

Bond

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Wieso tingelt der Juli seit 2 Wochen bei niedrigen 20 grad rum bzw sogar darunter und nachts teilweise bei 10?
Soll wohl laut Vorhersage auch in den nächsten 2 Wochen so bleiben...

Habe mir die Klimaerwärmung dann doch anders vorgestellt und lege mir lieber mal Pullover bereit für August
Sicher ist sicher

Selbst kleinen schwedischen Kindern kann man echt nix mehr glauben
 

Kantholz

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Wieso tingelt der Juli seit 2 Wochen bei niedrigen 20 grad rum bzw sogar darunter und nachts teilweise bei 10?
Soll wohl laut Vorhersage auch in den nächsten 2 Wochen so bleiben...

Habe mir die Klimaerwärmung dann doch anders vorgestellt und lege mir lieber mal Pullover bereit für August
Sicher ist sicher

Selbst kleinen schwedischen Kindern kann man echt nix mehr glauben
Bei uns im bad ist grad Heizung abngesprungen.

Aber ende der woche wirds wärmer
 
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Bond

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Bei uns im bad ist grad Heizung abngesprungen.

Aber ende der woche wirds wärmer

Ja, Wochenende soll hier kurze 2 Tage auf 28 hochgehen laut Vorhersage, aber danach direkt wieder Absturz auf 15 tagsüber danach bis Ende Juli

Kommt mir jedenfalls generell recht kühl vor dieser Monat, eher wie Herbst statt Sommer

Aber ich will mich nicht beschweren, finde es ideal, entspricht nur wieder nicht der Panikmache
 

Kantholz

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Ja, Wochenende soll hier kurze 2 Tage auf 28 hochgehen laut Vorhersage, aber danach direkt wieder Absturz auf 15 tagsüber danach bis Ende Juli

Kommt mir jedenfalls generell recht kühl vor dieser Monat, eher wie Herbst statt Sommer

Aber ich will mich nicht beschweren, finde es ideal, entspricht nur wieder nicht der Panikmache
Ja die leute brauchen halt was zu schreiben.
Finds auch echt ik im moment
 
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Naru

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Das Absurde, Jahrzehnte ist man mit einer Steuer für Besserverdienenden gescheitert, aber der Deutsche schluckt nen Bio-CO2 Steuerablasshandel.

Na, solange ich an den Sünden der Anderer verdiene. Auf Mutter Natur.
 

TheProphet

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Wieso tingelt der Juli seit 2 Wochen bei niedrigen 20 grad rum bzw sogar darunter und nachts teilweise bei 10?
Soll wohl laut Vorhersage auch in den nächsten 2 Wochen so bleiben...
Auch Kältephasen gibt es während einer globalen Erwärmung, nach dem Rekordjuni kommt ein Kühler Juli, das Wetter spielt völlig verrückt und man wird sich wohl in Zukunft immer weniger auf die Jahreszeiten verlassen können. -dafür um so mehr auf drohende Unwetter.

Ich bin jedenfalls auf den August gespannt.
 

Bockwurst

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Wieso tingelt der Juli seit 2 Wochen bei niedrigen 20 grad rum bzw sogar darunter und nachts teilweise bei 10?
Soll wohl laut Vorhersage auch in den nächsten 2 Wochen so bleiben...

Habe mir die Klimaerwärmung dann doch anders vorgestellt und lege mir lieber mal Pullover bereit für August
Sicher ist sicher

Selbst kleinen schwedischen Kindern kann man echt nix mehr glauben
Und nochmal:

Wetter ungleich Klima.

Wir haben seit den 2000ern regelmäßig neue Rekordwerte bei Spitzentemperaturen und gleichzeitig entfallen viele der wärmsten Sommermonate seit Beginn der Aufzeichnungen auch auf diesen Zeitraum. Insgesamt ist schon eine Erwärmung feststellbar. Diese Entwicklung kann man doch nicht ernsthaft abstreiten.

Wie man politisch darauf reagiert, ist dann ein ganz anderes Thema.
 

Bond

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Und nochmal:

Wetter ungleich Klima.

Wir haben seit den 2000ern regelmäßig neue Rekordwerte bei Spitzentemperaturen und gleichzeitig entfallen viele der wärmsten Sommermonate seit Beginn der Aufzeichnungen auch auf diesen Zeitraum. Insgesamt ist schon eine Erwärmung feststellbar. Diese Entwicklung kann man doch nicht ernsthaft abstreiten.

Wie man politisch darauf reagiert, ist dann ein ganz anderes Thema.

Wenn Wetter allerdings keinen Zusammenhang mit dem Klima hätte, braucht man sich die gesamte Diskussion ja eh sparen...

Und was abstreiten?
Das Wetteraufzeichnungen, die es nicht mal 200 Jahre mit ausreichender Basis gibt von den bisherigen Daten abweichen?
Das nimmt man zur Kenntnis wie man Wärme und Kältephasen zur Kenntnis nimmt die es lange vor jedem Verbrennungsmotor gab

Die menschgemachten Einflussfaktoren die manche als Steuerungsmechanismus ansehen, existieren vielleicht gar nicht und wenn sie existieren ist es so als ob man versucht gegen die Meeresströmung anzuschwimmen
Ein sinnloses Unterfangen
 

Harlock

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Ich lasse das mal mit der Anmerkung da, dass Europa 10% des weltweiten CO2 Austoßes zu verantworten hat. (ok, wenn man ehrlich ist mehr, da wir asiatische etc. Produkte konsumieren, die alle schon CO2 und schlimmeres verursacht haben bei der Produktion, aber die werden seltsamerweise nicht extra besteuert, weil sie woanders produziert worden sind)


Die Treibhausgas-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe haben 2018 einen neuen Rekord erreicht. Öl, Kohle, Gas und andere Brennstoffe setzten insgesamt 33,1 Gigatonnen CO₂ in die Atmosphäre frei, wie eine Auswertung der Internationalen Energieagentur IEA ergab. Der Energiebedarf der Welt wuchs um 2,3 Prozent, so stark wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr, als sich die Welt gerade von der Finanzkrise erholte.
Eine Ausnahme bildet Europa, wo die Emissionen um 50 Millionen Tonnen CO₂ oder 1,7 Prozent sanken. In Deutschland gingen sie sogar um 4,5 Prozent zurück. Hierzulande erlebte die Verbrennung von Kohle und Öl einen Einbruch, während die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Windkraft auf den Rekordwert von 37 Prozent im Strommix kletterte. Auch in Großbritannien, Frankreich und Japan fielen die Emissionen. Die erneuerbaren Energien sind weltweit auf Wachstumskurs, allein die Stromerzeugung mit Photovoltaik wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent, die Windkraft um zwölf Prozent.
Ich bezweifle, dass DE alleine so viel Einsparpotential hat um den Klimawandel groß zu beeindrucken, schon gar nicht mit einer nationalen Steuer auf ein paar Produkte. Aber von mir aus, wenn es schön macht :moin:
 

OldSnake

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Und nochmal:

Wetter ungleich Klima.

Wir haben seit den 2000ern regelmäßig neue Rekordwerte bei Spitzentemperaturen und gleichzeitig entfallen viele der wärmsten Sommermonate seit Beginn der Aufzeichnungen auch auf diesen Zeitraum. Insgesamt ist schon eine Erwärmung feststellbar. Diese Entwicklung kann man doch nicht ernsthaft abstreiten.

Wie man politisch darauf reagiert, ist dann ein ganz anderes Thema.
Das kapiert irgendwie kaum einer.

Zudem, wenn es im July im MeckPom 15°C hat, "ja klar von wegen GLOBALE Klimaerwärmung, in meinem REGIONALEN Ort ist es viel kälter."
 

Montalaar

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Ich hoffe ja weiterhin das es bei vielen nur ein Scherz ist mit Klimarwärmung aber nur 15 Grad im Juni...den mache ich ja selber gerne.
Ich bezweifle, dass DE alleine so viel Einsparpotential hat um den Klimawandel groß zu beeindrucken, schon gar nicht mit einer nationalen Steuer auf ein paar Produkte. Aber von mir aus, wenn es schön macht :moin:
Die Steuer soll ja für Deutsche nicht das Klima retten, sondern das Verhalten steuern. Ich glaube so dumm ist keiner zu glauben wir können ein China ausgleichen.
Dann braucht es für diese Fälle eine Härtefallregelung, weil ein Azubi in der Tat nicht Aufstocken kann wenn es bei seinen Eltern lebt und gleichzeitig nur einen Verlustvortrag vor dem Finanzamt erbringen kann.

Der Staat belastet damit nicht zukünftige Steuerzahler.
Dich als Berliner Stadtkind in einer WG mit 2km zur Schule/Arbeit evtl nicht.
Unsere Beispielfamilie schon, weil der Sohn auch die Rückzahlung der Mutter braucht die dann kein Auto mehr brauchen darf.
Papi, der auch 20km zur Arbeit muss zahlt schon drauf, weil das Steuermodell das auch nicht so einfach auffangen kann und erst umgebaut werden müsste.
Heizkosten, teurere Butter, teurere Schnitzel,....alles bei Weitem nicht mehr gedeckelt.

Womit wir bei dem Punkt wären das dieses Thema eben nicht so einfach ist das man auf der einen Seite Steuern draufhauen und auf der anderen Seite eine Pauschale auszahlen kann und damit der Normalbürger keine Mehrkosten tragen müsste.
Ausser eben der Normalbürger wohnt in einer Berliner WG mit 2km UBahn zur Arbeit. Das trifft für Deutschland aber schonmal nicht zu.
 

Avi

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27 Okt 2013
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"Wir schauen im Gesamtjahr auf rund 90 Millionen Passagiere und erwarten auch in diesem Jahr erneut Wachstum", sagte Deutschland-Chef Stephan Erler der Deutschen Presse-Agentur. "Einen Zusammenhang mit der Klimadebatte können wir deshalb nicht feststellen."

Nicht nur global, sondern auch in der Rhön hat der Klimawandel bereits heute messbare Konsequenzen. Insbesondere Land-, Forst- und Wasserwirtschaft stehen vor der Herausforderung, sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. In einem gut besuchten Vortrag der Reihe "In der Rhön, für die Rhön" hat Alana Steinbauer, Projektmanagerin für den Bereich Klimawandel an der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, dargestellt, mit welchen Auswirkungen in der Rhön aktuell und zukünftig zu rechnen ist und was unternommen werden kann, um sich nachhaltig an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

Klimawandel: "Wir sind dafür verantwortlich."

Trotz Außentemperaturen von mehr als 30 Grad waren zahlreiche Interessierte ins Haus der Schwarzen Berge nach Oberbach gekommen. "Obwohl sich unser Klima messbar verändert hat, gibt es auch heute noch Skeptiker, die den menschengemachten Klimawandel abstreiten", sagte Alana Steinbauer zu Beginn. "97 Prozent der Experten jedoch sind sich einig: Es gibt den Klimawandel, und wir sind dafür verantwortlich." Dass dieser rasant voranschreite, machte die Referentin an einem simplen Beispiel deutlich: "Wer heute 30 Jahre alt ist, hat bereits neun der zehn wärmsten Jahre in Bayern seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebt." Die Folgen des Klimawandels - Temperaturanstieg, mehr Hitze- und deutlich weniger Frosttage, längere Trocken- und längere Vegetationsperioden, Extremereignisse wie Starkregen und Dürre sowie schwindende Lebensräume für Tiere und Pflanzen, die in der Folge nördlicher und höher wandern müssen - seien bereits heute in der Rhön und der Region bemerkbar.

Was der Klimawandel mit der Erde macht, verstehen die meisten Menschen. Es gibt mehr Hitze, Unwetter und Dürren. Dass manche Systeme aber völlig aus dem Gleichgewicht gebracht werden könnten und dann von sich aus die Klimakrise noch verschärfen würden, ist komplizierter. Wie bei einem Kajak sei das, sagt die Klimaforscherin Ricarda Winkelmann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Am Ende reicht eine kleine Bewegung, und das Kajak kippt unaufhaltsam um. Sie erklärt, welche Kipppunkte es im Klimasystem gibt und was wir darüber wissen.
 

Harlock

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Die Steuer soll ja für Deutsche nicht das Klima retten, sondern das Verhalten steuern. Ich glaube so dumm ist keiner zu glauben wir können ein China ausgleichen.
Wenn ich mir manchen Artikel in den Medien ansehe bezweifle ich das. Natürlich soll das Verhalten gesteuert werden, damit der Klimawandel gebremst wird und das Ziel der 1,5 Grad Temperaturerhöhung nicht überschritten wird, davon ist andauernd die Rede. Dafür müssten DE und die ganze Welt noch viel mehr machen. Und zumindest bisher macht außer ein paar wenigen Staaten in Europa so gut wie niemand mit was die deutschen Anstrengungen quasi verpuffen lässt, siehe obigen Artikel, bei uns sinken die Ausstöße, weltweit stiegen sie 2018 trotzdem so stark wie seit 10 Jahren nicht mehr. Es ist wie ein Furz gegen den Wind.
 
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Bockwurst

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Wenn Wetter allerdings keinen Zusammenhang mit dem Klima hätte, braucht man sich die gesamte Diskussion ja eh sparen...

Und was abstreiten?
Das Wetteraufzeichnungen, die es nicht mal 200 Jahre mit ausreichender Basis gibt von den bisherigen Daten abweichen?
Das nimmt man zur Kenntnis wie man Wärme und Kältephasen zur Kenntnis nimmt die es lange vor jedem Verbrennungsmotor gab

Die menschgemachten Einflussfaktoren die manche als Steuerungsmechanismus ansehen, existieren vielleicht gar nicht und wenn sie existieren ist es so als ob man versucht gegen die Meeresströmung anzuschwimmen
Ein sinnloses Unterfangen
Die Wetteraufzeichnungen sind ja nicht die einzige Methode, um früheres Klima festzustellen und in einer derartigen Geschwindigkeit hat es einen Klimawandel wohl noch nicht gegeben. Bspw. hat der CO2-Gehalt der Luft seit 1750 um 35% zugenommen. Das ist CO2, das vorher in fossilen Energieträgern gespeichert und der Atmosphäre entzogen war.

Kein seriöser Klimaforscher würde den menschlichen Einfluss noch abstreiten. Die Auswirkungen des Klimawandels sind aber nahezu unbekannt bzw. mit viel zu vielen Unsicherheiten verbunden für seriöse Prognosen und in den Medien werden dann häufig einzelne Wetter- und Witterungsereignisse irgendwo auf der Welt vorschnell dem Klimawandel zugerechnet. Weder weiß man, wie fruchtbar oder unfruchtbar Land wird und wo, ob es mehr oder weniger Stürme gibt, wie weit der Meeresspiegel ansteigt, und, und, und...

Über all dies gibt es etliche Studien, die zu teilweise vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen kommen, daher gibt es im UN-Klimabericht nur verschiedene Szenarien, die mit Wahrscheinlichkeiten angegeben werden und da nehmen die Doomsday-Szenarien meist eine sehr kleine Rolle ein, weil sehr unwahrscheinlich.

Also in Panik verfallen müssen wir wohl eher nicht und die Erde bleibt noch für lange Zeit für Menschen, Tiere und Pflanzen bewohnbar, aber verkehrt ist es trotzdem nicht, wenn man langfristig von fossilen Energieträgern loskommt. Ist besser für das Klima und außerdem müssen wir solch zweifelhaften Gestalten wie Putin und den Saudis kein Geld mehr in den Rachen werfen.

Ein Bewusstsein dafür ist richtig und wichtig, aber sollte bloß alles mit etwas mehr Gelassenheit angegangen werden. Ob wir hier in D nun 2020 oder erst 2100 aus der Kohle aussteigen, ist dem Klima vollkommen egal und Indern und Chinesen auch.
Ich lasse das mal mit der Anmerkung da, dass Europa 10% des weltweiten CO2 Austoßes zu verantworten hat. (ok, wenn man ehrlich ist mehr, da wir asiatische etc. Produkte konsumieren, die alle schon CO2 und schlimmeres verursacht haben bei der Produktion, aber die werden seltsamerweise nicht extra besteuert, weil sie woanders produziert worden sind)
Wobei das umgekehrt bei unseren Exportwaren natürlich auch gilt.
 

Havok

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Den Klimawandel streitet nicht mal mehr meine 70 Jahre alte Tante ab, und die beschäftigt sich damit gar nicht. Die erzählt mir regelmäßig wie heiß es in ihrer Wohnung ist und wieviele Stürme sie seit den letzten ~10 Jahren miterleben muss. Das gab es in den 80ern und 90ern nicht mal annähernd. Die Stürme im Frühling, Herbst und Winter sind so stark geworden dass es ihr die Fensterläden weggerissen wurden. Im November, Dezember, Jänner gibt es so viele Stürme hier dass man fast wöchentlich komplett den Garten absichern muss. WInd entsteht durch Mischung aus warmer und kalter Luft (vereinfacht) und die Stürme nehmen deswegen zu weil es nicht mehr nur die kalte Luft von früher gibt, sondern immer mehr warme Luft nachkommt. Die steigenden Temperaturen haben Auswirkungen auf alles.

Und wenn einige sich fragen wo der Sommer bleibt dann sollen sie mal nach Wien kommen. Der gesamte Juni und die erste Juli-Woche war es brennend heiß, es hat hier 3 Wochen (!!) in der Nacht nicht unter 24 Grad (!) gehabt bis Mitternacht. Jetzt kam EIN Tief im Juli daher, und alle beschweren sich? Ab Samstag haben wir hier wieder 2 Wochen durchgehend 33°C+. Die Nächte werden wieder unerträglich und der August wird zu 99% ebenfalls extrem warm. Ich kann mich an mehrere Sommer in den 90ern erinnern wo wir den gesamten Juni, Juli UND August so um die 6-7 Tage hatten mit über 30 Grad. Jetzt haben wir 14-15 Hitzetage nur ALLIENE IM JUNI (!!!). Es wird hier immer extremer, und vor allem gibt es keinen Frühling oder Herbst mehr. Der Sommer beginnt hier im März mit 28°C+, und der "Winter" beginnt erst im Dezember (obwohl wir zu Weihnachten 18°C hatten..) und dauert genau ZWEI (!) Monate wenn überhaupt. Von 12 Monaten im Jahr ist es hier maximal 2 Monate nur mehr etwas kälter, der Rest ist "warm" bis extrem heiß. Wer es nicht glaubt soll man hier her kommen, hier merkt man den Wandel wirklich EXTREM. Und das sieht man auch im Wettermodell von oben. In Wien und Budapest SIEBEN bis ACHT Grad wärmer und somit die Rekordhalter von allen Städten in Europa.
 
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Harlock

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Wien ist halt der Kessel des Todes, das Death Valley (zumindest wenn man deine Posts dazu liest), wobei das derzeitige Wetter auch dort wohl gerade eher normal zu sein scheint.

Ich mache einfach einen Bogen um Wien und alles ist gut :coolface:




Also in meiner Stadt meldet der Wetterbericht für die nächsten 16 Tage keinen einzigen Tag über 30 Grad. 28 wird als Maximum angegeben. Bezüglich dem Wettermodel mit den 7-8 Grad wärmer bin ich misstrauisch.
 
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Harlock

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Wie ist das eigentlich in der Urlaubszeit mit dem Laden, wenn alle gleichzeitig unterwegs sind. Wie lange soll man da im Notfall an der Tanke warten? 4 Tage? :scan:
 
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Havok

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Bezüglich dem Wettermodel mit den 7-8 Grad wärmer bin ich misstrauisch.
Misstrauisch? Ich glaube viel eher dass es nicht mal bis 2050 dauern wird bis wir hier diese Temperaturen erreichen. Wir haben ab Freitag wieder mindestens (!) zwei Wochen durchgehend 21-25 Grad in der Nacht, wodurch man kaum gut schlafen kann. Die Temperaturen am Tag sind da nicht mal schlimm mit ~33°C (im Schatten). Das Schlimmste sind die Nächte wo es einfach nicht abkühlt, ohne Klima will man sich da in den Kühlschrank legen (Gott sei Dank hab ich eine). Wien ist tatsächlich das Death Valley Europas.
 
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