PS4/XOne/PC Red Dead Redemption II

RDR2 ist grundsätzlich kein gutes Spiel für "zwischendurch mal ne halbe Stunde". So 2-3 Stunden pro Session ist deutlich empfehlenswerter :ol:
Genau meine Befürchtung. Und ich hab in meinem Alter echt keinen Bock mehr auf eine umständliche Steuerung und eine sich langsam entwickelnde Story usw. Und wenn man sich dann noch 2h Zeit nehmen soll, wenn es eh noch keinen Bock macht, alles schwierig.
Mir hat GTAV schon nicht gefallen, RDR 1 habe ich hingegen noch ganz gerne gespielt, aber da war ich auch deutlich jünger und fand damals schon, dass sich das Spiel zu oft zu viel Zeit gelassen hat.
 
Also, RDR2 ist definitiv ein großes, langes Game. Trotzdem, einzelne Missionen kann man auch locker mal in ner halben Stunde zocken.

Letztlich verbringt man aber halt auch einfach viel Zeit in der Welt, ohne Story. Es passiert so viel, alleine über die Tierwelt könnte man ne Doku drehen und es gibt einfach extrem viel zu sehen und man hat oft einfach das Gefühl, man ist nur Teil dieser Welt, nicht die Hauptperson und die Welt ist nur eine Kulisse um einen rum wie in so vielen anderen Open World Games.

Ich fand auch, dass es sich gerade zum Ende hin etwas arg gezogen hat (wenngleich das alles soweit in sich stimmig war), aber es ist und bleibt ein großartiges Spiel.
 
Die Story ist bis zum letzten Viertel ja fast nur "Dutch hat nen Plan!", dafür braucht man das Game echt nicht anfangen, man sollte wirklich viel Zeit mitbringen und die Welt auf sich wirken lassen. Wer die Zeit nicht hat, verpasst zwar großartiges, aber Zeit ist nun mal auch kostbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Story ist bis zum letzten Viertel ja fast nur "Dutch hat nen Plan!", dafür braucht man das Game echt nicht anfangen, man sollte wirklich viel Zeit mitbringen und die Welt auf sich wirken lassen. Wer die Zeit nicht hat, verpasst zwar großartiges, aber Zeit ist nun mal auch kostbar.
Findest?
Ich finde die Story auch ziemlich gut. ...
Also da gibt es wesentlich schlechtere stories
 
Genau meine Befürchtung. Und ich hab in meinem Alter echt keinen Bock mehr auf eine umständliche Steuerung und eine sich langsam entwickelnde Story usw. Und wenn man sich dann noch 2h Zeit nehmen soll, wenn es eh noch keinen Bock macht, alles schwierig.
Mir hat GTAV schon nicht gefallen, RDR 1 habe ich hingegen noch ganz gerne gespielt, aber da war ich auch deutlich jünger und fand damals schon, dass sich das Spiel zu oft zu viel Zeit gelassen hat.
dann kann ich dir von RDR2 nur abraten, denn das ist noch viel restriktiver und sperriger als GTA V.

es gibt Missionen, wo du scheitern kannst, weil du deine Spielfigur 5 meter zu weit bewegt hast und so gut wie alle haben klare Parameter, wie du sie anzugehen hast ohne Freiheiten, Dinge "out of the box" auszuprobieren.
dazu der extreme Inputlag, wodurch ich ständig das Gefühl hatte, als ob Arthur in einer Art zähen Melasse feststeckt, die sein Movement behindert. Auch das bei GTA V kein Thema.
 
Ja, davon hatte ich immer gelesen und finde es deshalb um so erstaunlicher, dass sich das Spiel trotzdem so gut verkauft. Würde jedem AA Spiel das Genick brechen, hier wird es halt durch den unglaublichen Detailreichrum kaschiert. Oder was meint ihr?
 
Ja, davon hatte ich immer gelesen und finde es deshalb um so erstaunlicher, dass sich das Spiel trotzdem so gut verkauft. Würde jedem AA Spiel das Genick brechen, hier wird es halt durch den unglaublichen Detailreichrum kaschiert. Oder was meint ihr?
nö, du hast das schon völlig richtig erkannt.

ich war anfänglich auch völlig geplättet von den scheinbaren Möglichkeiten, die RDR2 zu verheissen schien. In einer sidequest eine Frau aufgelesen, die zu Stadt X musste und ich bin stattdessen nach Valentine und sie plötzlich "thats the wrong Town" (oder so ähnlich) - toll!

in ein Holzfällerlager rein, wo in Echtzeit Bäume gefällt werden, die nachher für einen Hausbau verwendet werden und am Ende steht tastsächlich ein Haus - unpackbar immersiv! danke Rockstar!!


rasch werden die Mängel aber immer offensichtlicher und bald unübersehbar:
Banditen liefern sich auf offener Strasse ein Shoot-out mit Sheriffs? genial! kann ich mich entscheiden, auf welche Seite ich mich schlage und werd dann vom Game entsprechend meiner Entscheidung rewarded, nicht wahr?!

Nö.
Am Ende ballern eh alle auf mich, egal was ich tue.

O´driscoll Typen fangen grundlos eine Schlägerei mit mir an, weil ihnen meine Visage nicht passt? na da wehr ich mich natürlich nach Leibeskräften.
Ups- big mistake. jetzt hab ich fahndungslevel und der Sheriff will mich einbuchten...


ich lade meinen Spielstand und will gemütlich ne Runde zocken?
für gewöhnlich kein Problem, aber suddenly finde ich mich sofort nach Start in einem random Encounter wieder und werd niedergeschossen ohne zu wissen, wer und warum da überhaupt auf mich geballert hat.


und damit streife ich nur an der Oberfläche dessen, was in RDR2 in Sachen Gamedesign schief läuft.

das Video von nakey Jakey damals beschreibt es nach wie vor am besten.
 
dann kann ich dir von RDR2 nur abraten, denn das ist noch viel restriktiver und sperriger als GTA V.

es gibt Missionen, wo du scheitern kannst, weil du deine Spielfigur 5 meter zu weit bewegt hast und so gut wie alle haben klare Parameter, wie du sie anzugehen hast ohne Freiheiten, Dinge "out of the box" auszuprobieren.
dazu der extreme Inputlag, wodurch ich ständig das Gefühl hatte, als ob Arthur in einer Art zähen Melasse feststeckt, die sein Movement behindert. Auch das bei GTA V kein Thema.
Wobei man auch sagen muss dass das im normalen Spielgeschehen eigentlich selten stört oder auffällt. Keine Ahnung wie manche Missionen damit sie da immer wieder failen.
Die meisten Videos davon im Netz sind natürlich provoziert und das absichtlich so dargestellt und ins lächerliche gezogen.
 
Das einzige was mich gestört hat, war die Jagd ,hab oft nach minutem langen pirschen die Viecher oft verloren.
Auch die Duelle hab ich oft gefailt, da das Spiel sie schlecht erklärt hat
 
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