Hat was mit Männlichkeit zu tun?
Vielleicht ist ja unmännlich, wenn man zu viel geld hat, weil man dadurch ja nicht knappheit und Verzicht kennenlernt, die einen abhärten?
Oder machen einem Sozialleistungen unmännlich, weil man als Dauerarbeitsloser faul, schwach und träge wird und ständig die Sachbearbeiter anbetteln muss.
Oder erdet einen körperliche Arbeit wo man eher materie als Informationen bewegt?
Oder sind die wage cucks die Unmännlichen, weil sie keine Autonomie haben und immer nur tun müssen was andere ihnen sagen?
Ist der Reiche der Männliche, weil er die Ressourcen hat, um andere zu beeinflussen oder erleidet er irgendwann das selbe Schicksal wie der Dauerarbeitslose, Degeneration, nur mit luxusvilla und Martini, anstatt mit Sozialwohnung und Faxe Bier?
Ich denke es ist wohl eher ein subjektives Gefühl. Irgendeine instinktive Einordnung innerhalb einer sozialen hierachie.
Das heißt nicht, dass es generell Unsinn ist. Nur dass sich das Instinktive und Unterbewusste schlecht fassen lässt.
Um die brücke zum thread-thema zu schlagen:
Es ist meiner meinung nach höchst männlich, wenn man einen irrtum zugeben kann. Es gibt zu viele leute, die das nicht können und sich seitenlang zum deppen machen
Rein rational stimmt das sicherlich. Wenn man das im Kontext von Beziehungen und Freundschaften betrachtet.
Was aber jetzt Beruf oder die Öffentlichkeit betrifft, fährt z.B. der inkompetente Anführer der mit Bestimmtheit an seiner falschen Meinung festhält oder sich für Fehler nicht entschuldigt in Summe besser als der intelligente Mensch, der sich selbst in Frage stellen kann und in Anbetracht neuer Umstände seine eigenen Aussagen und Entscheidungen revidiert.
Dem wird dann ja häufig unentschlossenheit, unsicherheit und ein zigzagkurs vorgeworfen.
Und es gibt ja auch familien, wo dieses "Schwäche zeigen" ununterbrochen attackiert wird, was sich dann auf Kommunikstion wie hier auswirkt, obwohl es ja eigentlich unnötig ist.